Archiv der Kategorie: E-Auto-Geschichte(n)

Mit Solarstrom zur Arbeit – mit Windstrom zurück

Lehrerin fährt täglich im Elektroauto voll selbst erzeugter
Energie von Lüdinghausen zu ihrer Schule nach Unna

Lüdinghausen/Unna. Mit Sonnenstrom morgens 50 Kilometer zur Arbeit. Mit Windenergie
nachmittags zurück nach Hause. So macht es die Lüdinghausener Lehrerin Christiane
Middrup-Petrausch im Sommer wie im Winter. Tagtäglich. Ohne Probleme. Sie unterrichtet
an der Peter-Weiss-Gesamtschule in Unna. Ihr fahrbarer Untersatz ist ein Opel Ampera. Ein
Elektroauto mit zusätzlichem kleinen Benzingenerator, der die Akkus wieder füllt, wenn sie
während der Fahrt zur Neige gehen.
Seit gut einem Jahr setzen Christiane Middrup-Petrausch und ihr Mann Amandus Petrausch,
Ingenieur für Biomedizintechnik, auf saubere Energie für Haus und Auto. Die Nordkirchener
Solarfirma Stiens installierte ihnen eine Photovoltaikanlage auf Dach und Garage ihres
Einfamilienhauses an der Königsberger Straße. Das damals zwei Jahre alte Elektrofahrzeug
kauften sie bei der Firma Rüschkamp in Lüdinghausen.
Die 16 Kilowattstunden fassende Batterie des Ampera reicht für die 50 Kilometer bis zur
Schule in Unna. Dort muss sie wieder gefüllt werden. Das ist möglich dank des guten Willens
aller Beteiligten. Als Christiane Middrup-Petrausch mit dem Wunsch nach einer Ladestation
samt Parkplatz für das Elektroauto an ihre Schulleitung herantrat, traf sie auf offene Ohren.
Auch die Schulverwaltung der Stadt Unna spielte mit und genehmigte die zeitweise Nutzung
eines Lehrerparkplatzes speziell für Elektroautos. Die Stadtwerke Unna installierten die
Ladesäule, die mit Ökostrom gespeist wird.
Blieb nur noch die Frage nach der Bezahlung des Autostroms. Auch dafür hatten die
Stadtwerke eine Lösung, die ihr Abteilungsleiter Produktentwicklung Thomas Weigel
erläutert: „Wir nahmen Kontakt zur Firma ubitricity auf. Und die lieferte ein intelligentes
Ladekabel mit mobilem Stromzähler, das den Verbrauch exakt abrechnet.“ Das Berliner
Unternehmen ist ein Startup, das Ideen und Komponenten zur Elektromobilität entwickelt,
zum Beispiel die einfache Nutzung von Straßenlaternen als Ladestationen.
Nun erhält die Lehrerin monatlich eine Stromrechnung von den Stadtwerken. Sie bezahlt 30
Cent pro Kilowattstunde – etwas mehr als für den Haushaltsstrom in Lüdinghausen. Denn der
wird trotz der Solaranlage auf dem Dach immer noch benötigt, weil die Sonne nicht rund um
die Uhr scheint. Umgekehrt liefern die Kollektoren jede Menge Energie, wenn niemand zu
Hause ist. Der überschüssige Strom wird ins RWE-Netz eingespeist und mit lediglich 12 Cent
pro Kilowattstunde vergütet. Das ist eigentlich nicht Sinn der Sache.
Deshalb bekommt die Familie Petrausch nun eine große Batterie der Marke Tesla. Dieser
Speicherblock des kalifornischen Elektroauto-Pioniers ist mit einer Steuerung ausgerüstet, die
die gewünschten Prioritäten setzt, wie Amandus Petrausch erklärt: „Zunächst wird das Auto
voll geladen. Dann wird das Haus versorgt. Erst wenn dann noch Strom übrig ist, fließt er ins
Netz.“
Für den Ingenieur Petrausch ist das Ganze nicht nur spannende Technik. Es rechnet sich auch
trotz des relativ hohen Kaufpreises für das Elektroauto: „Wir fahren mit dem Ampera rund
28000 Kilometer im Jahr, davon 25000 rein elektrisch.“ Nur auf langen Strecken ohne
Zwischenstopp brauchen sie Benzin. Mit vollem Tank und vollen Akkus schafft der Wagen
500 Kilometer. „Zur Schule und zurück fährt meine Frau 20000 Kilometer im Jahr“, so
Amandus Petrausch. Durch diese weite Strecke amortisiere sich das Auto im Laufe der Zeit.
Die Verbrauchskosten seien deutlich geringer. Selbst im Vergleich zu einem sparsamen
Benzin- oder Dieselfahrzeug. Hinzu kommen Einsparungen bei Wartung und Reparaturen.
Ein E-Auto, weiß der Ingenieur, hat kein Getriebe und überhaupt viel weniger bewegliche
Teile. Auch die Bremsen verschleißen kaum. „Und die Elektromotoren, die ich kenne, die
halten ewig.“
Für Christiane Middrup-Petrausch spielt die Technik eine untergeordnete Rolle. Die
ökologischen Vorteile elektrischer Mobilität sind ihr wichtig. Ansonsten braucht sie ein
zuverlässiges und komfortables Gefährt. Und den Vergnügungsfaktor nimmt sie gerne mit,
wenn sie andere Autos an jeder Ampel oder Steigung lautlos hinter sich lässt: „Der Wagen ist
so leise und so spritzig. Es macht einfach viel Spaß.“

Ampera der Familie Petrausch an der Ladesäule vor der Schule

Ampera der Familie Petrausch an der Ladesäule vor der Schule

Matthias Münch

Bei der 25. Tour de Ruhr beteiligte sich Arne Grahl für das Autohaus Rüschkamp mit einem silbernen Opel Ampera.

Vor 27 Jahren ließ sich Joan Hendrik Rüschkamp von der Idee der Elektromobilität infizieren. Seitdem hat ihn das Thema nicht mehr losgelassen. Vor 26 Jahren wurde er Mitglied der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet (ISOR) und nahm an den ersten Touren mit einem City EL teil. Es folgten unterschiedliche Fahrzeuge bei allen Touren, das Autohaus Rüschkamp ist Förderer der ISOR  seit über einem Viertel Jahrhundert.

Wie der Zufall wollte, stand neben dem Ampera von Rüschkamp ein CityEL-Youngtimer des Typs, der Rüschkamps erstes Elektrofahrzeuig war. Das Foto zeigt also 25 Jahre Elektroautogeschichte im Autohaus Rüschkamp.

Wie es der Zufall wollte, stand in Witten neben dem Ampera von Rüschkamp ein CityEL-Youngtimer des Typs, der Rüschkamps erstes Elektrofahrzeuig war. Das Foto zeigt also 25 Jahre Elektroautogeschichte im Autohaus Rüschkamp.

Bei der 25. Tour de Ruhr beteiligte sich Arne Grahl für das Autohaus Rüschkamp mit einem silbernen Ampera.

Arne Grahl in einem Gespräch mit einem Interessenten.

Arne Grahl in einem Gespräch mit einem Interessenten. Das Auto kann man sofort erwerben.

Gesellschafter Joan Hendrik Rüschkamp und Betriebsleiter André Grünke beteiligten sich in den 1990er Jahren mit diesem MiniEL-Cabrio an den ersten Touren.

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp. Foto: Matthias Münch

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp. Foto: Matthias Münch

Diesen gebrauchten Ampera von 2014 können Sie übrigens erwerben. Schauen Sie nach unseren Gebrauchtwagen.

Diesen gebrauchten Ampera von 2013 können Sie günstig erwerben. Schauen Sie nach unseren Gebrauchtwagen. Die Farbe silber ist übrigens eine echte Besonderheit. Und der Range Extender löst das Reichweiten-Problem auf bestechend harmonische Weise. Probieren Sie es aus!

 

Die kleinen Freuden eines Elektrofahrers – starten Sie elektrisch ins neue Jahr!

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Opel Ampera mit Range Extender                                                                                                                                Foto: JHR

Ein echter E-nthusiast hat Freude, wenn er ein Range-Extender-Fahrzeug ohne Benzinverbrauch fahren kann. Und das bei 3 Grad Celsius!

Oder wenn er für seinen Batterie-elektrischen Wagen genau da Strom bekommt, wo er ihn gebrauchen kann.

Tiefgarage, mitten unter Münster

Tiefgarage, mitten unter Münster                                                                                                            Foto: Nele Rüschkamp

Ladesäule der Stadtwerke Münster

Ladesäule der Stadtwerke Münster (Video: rechts klicken) Kurzfilm: Nele Rüschkamp

Hier geht´s zum Kurzvideo: MS Tiefgarage

Immer wieder ein gutes Gefühl, wenn die Batterien voll sind.

 

 

 

Oder wenn er kostenlos parken und laden darf und jetzt auch wieder kann, wie hier in Lüdinghausen.

Amandus Petrausch vor der Elektro-Ladesäule. Über die Feiertage saft- und kraftlos, so die WN am 4.1.2016, im neuen Jahr funktioniert die E-Tankstelle wieder! (siehe unten)

Amandus Petrausch vor der Elektro-Ladesäule. Über die Feiertage saft- und kraftlos, so titelten die WN am 4.1.2016, jetzt funktioniert die E-Tankstelle wieder! (siehe unten)                                                    Foto: Werner Storksberger, WN

Zehn Tage war die Säule krank, nun läuft sie wieder, Gott sei Dank!

Zehn Tage war die Säule krank, nun läuft sie wieder, Gott sei Dank! Foto: Axel Heitbrink, EBG

Wenn Sie auch Freude an den kleinen Herausforderungen des Alltags haben, starten Sie ins neue Jahr mit einem Elektroauto. Von Rüschkamp. Wir helfen Ihnen gern. Fragen Sie uns.

Ihr E-Team im Autohaus Rüschkamp

E-Autos in Selm: Autohaus Rüschkamp: Vorreiter der Elektromobilität

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.  Foto: Matthias Münch

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.                  Foto: Matthias Münch

Ruhrnachrichten, Selm, 1. Januar 2016, von Matthias Münch

Joan Hendrik Rüschkamp ist ein Pionier der Elektromobilität. Noch vor zehn Jahren wurde ein solches Engagement in der KFZ-Branche als etwas exotisch belächelt. Doch mittlerweile bieten alle großen Autohersteller über zwanzig verschiedene elektrische Modelle an. Und jedes Jahr werden es mehr.

Weiterlesen in den Ruhrnachrichten.

Unser Link zum BO SolarCar-Team hat einen Namen. Wir wünschen Erfolg, auch 2016 wieder!

SolarCar aus Bochum

SolarCar aus Bochum                                                 Foto: Hochschule Bochum

Wir vom E-Team des Autohauses Rüschkamp sind Fans des Bochumer SolarCar-Teams, nicht zuletzt, weil unsere Mitarbeiterin Sylvia Illberger dabei ist.

Durch unsere Verbindungen zu insgesamt drei Hochschulen im Ruhrgebiet wollen wir die Akzeptanz der Elektromobilität fördern und durch die regelmäßigen Kontakte unsere Kompetenz für Elektroautos ausbauen, zum Wohle unserer E-Kunden.

Wir verfolgen gespannt die Erfolge des Teams und folgen ihm auch auf Twitter.

Wir verfolgen gespannt die Erfolge des Teams und folgen ihm auch auf Twitter. Sylvia Illberger ist die Zweite von rechts.

Zur Hochschule Bochum pflegen wir schon lange Kontakte. Bei der von Rüschkamp geförderten Tour de Ruhr waren schon vor vielen Jahren Autos und Teams aus Bochum dabei, beim von Rüschkamp seit 2008 mit organisierten Ruhr-Symposium wurden die SolarRacer aus Bochum ausgestellt. Ein gemeinsames Projekt mit anderen Partnerfirmen sowie der Westf. Hochschule war das Projekt eDrivingSchool. Unser elektrisch betriebener Fahrschulwagen ist noch immer im Einsatz für unsere Fahrschule.

Dem SolarCar-Team sowie unserer Kollegin Sylvia Illberger, die in Bochum kurz vor dem Studienabschluss steht, wünscht das E-Team vom Autohaus Rüschkamp ein erfolgreiches Jahr 2016!

E-Kennzeichen – von einer Lüdinghauser Initiative zum Bundesgesetz

Ein Peugeot iOn , zugelassen 2011, 50000 km ohne Probleme gefahren, hat jetzt auch das begehrte E-Kennzeichen. Nicht nur an der Ladesäule von EBG Compleo darf das Elektroauto jetzt ohne Parkschein parken.

Ein Peugeot iOn, zugelassen 2011, 50000 km ohne Probleme gefahren, hat jetzt auch das begehrte E-Kennzeichen. Nicht nur an der Ladesäule von EBG Compleo darf das Elektroauto jetzt ohne Parkschein parken.

Bislang toleriert, jetzt ganz legal: freies Parken mit einem Elektroauto in Lüdinghausen. Das dazu notwendige E-Kennzeichen wurde auf eine Initiative von Joan Hendrik Rüschkamp und seinem Freund Bernd Möllmann schon vor über fünf Jahren politisch in Berlin auf den Weg gebracht. (s. auch Zeitungsbericht vom 14.3.15 )

Nun wurde eines der ersten Batterie-elektrischen Großserienfahrzeuge im Kreis Coesfeld aus dem Autohaus Rüschkamp mit dem neuen E-Kennzeichen versehen und parkt von nun an in allen Kommunen, die dies zur Förderung der Elektromobilität beschließen, auf kommunalen Parkplätzen kostenlos.

3000 Kilometer durch Australiens Outback mit einem Solarauto aus Bochum (und einer Mitarbeiterin im E-Team Rüschkamp)

"Unsere" Sylvia Illberger ist Mitglied des Betreuer-Teams. Nach der Ausbildung wechselte sie zum Studium an der Hochschule Bochum.

„Unsere“ Sylvia Illberger (rechts am Auto) ist Mitglied des Betreuer-Teams. Nach der Ausbildung in Lüdinghausen wechselte sie zum Studium an die Hochschule Bochum. Bei Rüschkamp arbeitet sie jetzt als freie Mitarbeiterin, mit ihrem Wissen erhöht sie unsere Service-Kompetenz im Elektroauto-Bereich. Außerdem arbeitet sie weiterhin als Promotorin auf Fachmessen und bei E-Mobil-Events.

Selbstverständlich freuen wir uns im Hause Rüschkamp, dass Sylvia Illberger zum erfolgreichen Team aus Bochum gehört. Sie schickte uns den folgenden Bericht:

40 Teams aus 20 Ländern der Welt, 3000 km durch Australien, von Darwin nach Adelaide in 6 Tagen (18.-24.10.15) nur von der Kraft der Sonne angetrieben. Das ist die „World Solar Challenge“.

Die Teilnehmer konnten sich in diesem Jahr, mit ihren Fahrzeugen, in drei verschiedenen Klassen anmelden. In der „Challenger Class“, der Hauptklasse mit den flachen, oft als Tischtennisplattenfahrzeuge bezeichneten Autos, der „Adventure Class“ in der sich die Fahrzeuge versammeln, die die Grenzen der Möglichkeiten ausreizen, da sie nur wenigen strengen Regeln unterliegen und zu guter Letzt in der „Cruiser Class“, in der die Fahrzeuge mit vier Rädern und mindestens zwei Sitzplätzen versuchen eine möglichst hohe Alltagstauglichkeit zu erreichen. Doch neben dem Rennen ist ein besonders schöner Aspekt, der die World Solar Challenge seit jeher ausmacht, die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt unter den Teams und die internationalen Bekanntschaften die während der gemeinsamen Zeit in Australien entstehen. Denn in erster Linie fahren die Teams gegen das Wetter und die eigenen Grenzen.

Auch das Team der Hochschule Bochum nahm in diesem Jahr wieder mit einem neuen, selbst entwickelten und selbst gebauten Fahrzeug an der Weltmeisterschaft der Solarautos teil. Wie bereits in den Jahren zuvor standen bei den Bochumern erneut Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit ganz oben auf dem Plan für das Design des Fahrzeugs. Und so entstand der „ThyssenKrupp SunRiser“, der in der Cruiser Class startete.

Insgesamt gingen bei der diesjährigen „Bridgestone World Solar Challenge“ 11 Cruiser Class Teams an den Start, allerdings beendeten nur 5 von ihnen das Rennen plangemäß in Adelaide, ohne auf die Hilfe des Anhängers zurückgreifen zu müssen. In der Cruiser Class geht es nicht allein darum die höchste Geschwindigkeit mit dem geringsten Energieverbrauch zu erzielen, auch die Alltagstauglichkeit/ Praktikabilität und die gefahrenen Personenkilometer werden in die Gesamtwertung mit einbezogen. Das macht die Berechnungen der Strategie entsprechend komplex. Das Team der Hochschule Bochum konnte in diesem Jahr leider nur den dritten Platz an Stelle des erhofften ersten erringen, auch wenn sie bei den gefahrenen Personenkilometern und der Praktikabilitätswertung auf Platz zwei, vor dem Team von Kogakuin aus Japan lagen. Da die Japaner als erste über die Ziellinie fuhren gewannen sie die meisten Punkte in der Zeitwertung, das brachte ihnen in der Gesamtwertung letztlich den zweiten Platz hinter dem niederländischen Team aus Eindhoven, die in Praktikabilität und Personenkilometern ganz vorne lagen und nur einige Minuten nach den Japanern durchs Ziel rollten. Somit ging der Weltmeistertitel wie schon bei der letzten World Solar Challenge 2013 an die Niederländer. Das Konzept von Stella Lux, wie das Fahrzeug der Eindhovener heißt, ist allerdings im Punkt Alltagstauglichkeit nicht ganz einfach mit dem des ThyssenKrupp SunRiser aus Bochum zu vergleichen, da Stella Lux als viersitziger Familienwagen und der SunRiser als rassiges Sportcoupé entwickelt wurde. Doch der SunRiser überzeugte und wurde schnell zum Juryliebling. Als Zeichen hierfür erhielt er den „Judges Commendation Award“.

Was den ThyssenKrupp SunRiser auszeichnet, ist nicht nur seine ansprechende, sportliche Form, die dem Betrachter schon von außen ein unvergleichliches Fahrvergnügen verspricht. Auch die Energieeffizienz, die zahlreichen Komfortsysteme und das qualitativ hochwertige Interieur des Wagens sind in dieser Form, in einem Solarauto, weltweit einzigartig.

Zusatzinfo: Die erste World Solar Challenge fand 1987 mit nur einer Rennklasse, (Tischtennisplatten Fahrzeugen) der Challenger Class und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 67 km/h statt. Ursprünglich war die Strecke 4052 km lang, von Sydney über New South Wales bis Perth. 

Bei der Tour de Ruhr der ISOR und beim Ruhrsymposium – beides von Rüschkamp gefördert – waren alle Generationen von Fahrzeugen der Hochschule Bochum dabei.

Mit der Sonne durch Australien – Weltmeisterschaft der Sonnenwagen

"Unsere" Sylvia Illberger ist Mitglied des Betreuer-Teams. Nach der Ausbildung wechselte sie zum Studium an der Hochschule Bochum.

„Unsere“ Sylvia Illberger (Bildmitte rechts) ist Mitglied des Betreuer-Teams. Nach der Ausbildung wechselte sie zum Studium an die Hochschule Bochum. Das Autohaus Rüschkamp ist Sponsor des Teams.

07.10.2015 11:53

Hochschule Bochum

Die Hochschule Bochum startet mit dem ThyssenKrupp SunRiser bei der Weltmeisterschaft der Sonnenwagen

Der Sunrizer

Der SunRriser ist schon das dritte Auto der Cruiser-Klasse, das die Hochschule Bochum für die Solarchallenge gebaut hat.

Am 18. Oktober ist es so weit. Die Bridgestone World Solar Challenge startet in Darwin im Norden des roten Kontinents. 3.000 Kilometer fahren die Teilnehmer in den Süden nach Adelaide. Mit dabei das einzige deutsche Team: 40 Studierende der Hochschule Bochum, die zusammen mit dem Forschungskooperationspartner ThyssenKrupp ein windschnittiges Elektro-Sportcoupé mit Solarenergieunterstützung entwickelt und gebaut haben. Die Konkurrenz in der auf Alltagstauglichkeit ausgerichteten Cruiser-Klasse kommt aus aller Herren Länder, auch aus der Nachbarschaft. Das niederländische Team aus Eindhoven, amtierender Weltmeister, geht mit einer Weiterentwicklung seines viersitzigen Familiensolarmobils Stella Lux an den Start. Aus Australien wird das Team Sunswift, vor zwei Jahren dritter hinter den Bochumern, mit dem modifizierten Sportwagen eVe um den Sieg kämpfen. Außerdem werden Solarcars unter anderem aus den USA, Japan, Großbritannien, Polen, der Türkei und dem Iran auf die Strecke gehen.

Hochschule Bochum baut seit 15 Jahren Sonnenwagen

Die Hochschule Bochum konstruiert und baut als einzige Hochschule in Deutschland seit 15 Jahren von Solarenergie angetriebenen Elektrofahrzeuge. Einer der Sonnenwagen hat 2012 die Welt nur mit Sonnenenergie umrundet und hält den Guinness-Rekord für die längste solarautark gefahrene Strecke mit 29.753 Kilometern. Das Bochumer Team ist amtierender Europameister und Vizeweltmeister.

Weiterlesen bei der Hochschule Bochum (idw online)

Ein ganz besonderer Chevrolet Volt wurde jetzt in Lüdinghausen an einen Kunden ausgeliefert.

Der Lieblings-Dienstwagen unseres Geschäftsführers Joan Hendrik Rüschkamp, über den in diesem blog schon häufiger berichtet wurde, bekam jetzt einen neuen Eigentümer. Der Wagen mit Range Extender, der von Herrn Rüschkamp durch vorwiegenden Gebrauch des Elektroantriebs und durch sparsame Fahrweise auf niedrigem Benzinverbrauch  (rekordverdächtige 0,4 l auf 100 km) gehalten wurde, ist jetzt in den Händen eines Kunden, der dieses ehrgeizige Ziel sicher weiter verfolgen wird.

E-Team Rüschkamp fuhr bei der 24. Tour de Ruhr mit

Erstes Ziel der Tour de Ruhr wAR DAS Erzbergwerk in Ramsbeck.

Erstes Ziel der Tour de Ruhr war das Erzbergwerk in Ramsbeck im Hochsauerland.

Das neue E-Team Rüschkamp  beteiligte sich an der diesjährigen 24. Tour de Ruhr, die am vergangenen Wochenende vom Ökologiezentrum Bergkamen aus Richtung Sauerland startete. Nicht mehr wie früher beteiligten sich an der Solar-Rallye vorwiegend die kleinen Szene-Elektromobile von CityEL, Hotzenblitz und Twike, sondern es demonstrierten hauptsächlich ausgewachsene Großserien-Elektroautos von BMW, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Smart, Tesla und Renault den interessierten Gästen an den Haltepunkten, dass die Elektromobilität jetzt im Alltag angekommen ist.

Eins der Flagschiffe bei der Tour de Ruhr war der Opel Ampera, der von unserer Promotorin gefahren wurde.

Eins der Flagschiffe bei der Tour de Ruhr war der Opel Ampera, der von unserer Promotorin Sylvia Illberger gefahren wurde.

Mit sieben von ca. 25 Teilnehmern zahlenmäßig am stärksten vertreten waren ältere und neuere Fahrzeuge von Peugeot, vier davon stammen aus dem Autohaus Rüschkamp.

Absoluter Hingucker war das Solarcar „SolarWorld GT“ der Hochschule Bochum, das 2014 an der European Solarchallenge auf der belgischen Rennstrecke in Zolder zusammen mit seinem Schwester-Solarrenner einen Doppelsieg eingefahren hatte.

SolarWorld GT von der Hochschule Bochum wird u.a. von Sylvia Illberger im Ekektronik-Team betreut. Frau Illberger studiert das Fach Elektromobilität an der Hochschule Bochum nach Beendigung ihrer Lehre bei Rüschkamp.

SolarWorld GT von der Hochschule Bochum wird u.a. von Sylvia Illberger im Ekektronik-Team betreut. Frau Illberger studiert das Fach Elektromobilität an der Hochschule Bochum nach Beendigung ihrer Lehre bei Rüschkamp.

Zum Elektronik-Team der Hochschule Bochum gehört z.Zt. auch Sylvia Illberger aus Lüdinghausen, die privat zusammen mit ihrem Vater Horst einen alten Hotzenblitz fährt und sich ihre ersten Elektroauto-Kenntnisse beim ihm und später als Azubi in der Lüdinghauser Werkstatt bei Rüschkamp angeeignet hat.

Einen ausführlichen Bericht zur 24. Tour de Ruhr lesen Sie im ISOR-blog.

Vor dem Rathaus in Lünen wurden die Teilnehmerfahrzeuge ausgestellt.

Vor dem Rathaus in Lünen wurden die Teilnehmerfahrzeuge ausgestellt.

Am Sonntag wurden die Fahrzeuge auf dem Willy-Brandt-Platz am Lünener Rathaus präsentiert, wo der stellvertretende Bürgermeister Arno Feller die Fahrer und insbesondere die Initiative Solarmobil Ruhrgebiet – kurz ISOR – als Stammgäste begrüßte. Wie Lüdinghausen engagiert sich Lünen schon seit vielen Jahren über Politik und mittelständische Betriebe (Autohaus Rüschkamp, Ladesäulen-Hersteller EBG compleo) der Förderung der Elektromobilität.