Archiv der Kategorie: E-Auto-Geschichte(n)

KLIMATOUR 2018 im Rahmen der KlimaExpo.NRW zu Besuch in Lüdinghausen

Begrüßung an der eCOEmobil-Ladestation, v.l.n.r. Sarah Rensner (Klimaschutzmanagerin Kreis Coesfeld), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Stadt Dülmen), Joan Hendrik Rüschkamp (enomo), Thore Schölermann (Greenrider der Klimatour), Stefan Bölte (GFC), Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld.

Der industrielle Wandel in Nordrhein-Westfalen setzt auf Innovation, Bildung und Klimaschutz. Die Umsetzung der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele gehören dabei zu den wichtigsten Herausforderungen. Diese zu bewältigen liegt in der gemeinsamen Verantwortung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.“     Land NRW, 2016

Diese Ziele der KlimaExpo.NRW haben sich im Bereich Wirtschaft auch unsere Firmen Autohaus-Rüschkamp und neuerdings enomo zu eigen gemacht.

Die vier Säulen der Energiewende waren und sind die Grundlage unseres nachhaltigen Engagements:

  1. Strom erzeugen (Wind, PV)
  2. Strom speichern (Batteriespeicher)
  3. Strom transportieren (Ladekabel und Ladetechnik)
  4. Strom mobil nutzen (Elektroautos)

 „Die KlimaExpo.NRW möchte erfolgreiche Projekte einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene verständlich und erfahrbar machen und dadurch zusätzliches Engagement für den Klimaschutz fördern.“ Die Klimatour 2018 mit ihrem #GreenRider Thore Schölermann wirbt für diese Ziele. Der Kreis Coesfeld mit seinem Projekt eCOEmobil im Rahmen des Klimapaktes Kreis Coesfeld war jetzt Anlaufpunkt der Klimatour. An der Ladesäule von eCOEmobil auf dem Parkplatz an der Burg Vischering trafen sich die Teams von NRW und Kreis Coesfeld (Klimaschutzmanager Kreis Coesfeld und Stadt Dülmen, Geschäftsführer der  Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien, GFC) mit im Klimaschutz engagierten Vertretern aus Wirtschaft (Joan Hendrik Rüschkamp) und Zivilgesellschaft (Agenda21Senden) und wurden dort von Landrat Dr. Christian Schulze-Pellengahr begrüßt. Anschließend ging es zur Besichtigung der Burg Vischering und zum Bürgergespräch im Café „Pferdestall“.

Vor Besichtigung der Burg suchten die Experten aus Land und Kreis den Dialog mit den Bürgern.

Greenrider Thore Schölermann war im Elektroauto der KlimaExpo.NRW angereist.

Zwei Kundenautos von Rüschkamp haben sich zufällig beim Start zu diesem Treffen an einer der eCOEmobil-Ladesäulen in Senden getroffen. Auch zwei Peugeot iOn gingen nach Senden. Das Autohaus Rüschkamp unterstützt dort seit Jahren den Elektromobilitätstag der Agenda21Senden.

Zwei Kundenautos von Rüschkamp haben sich zufällig beim Start zu diesem Treffen an einer der eCOEmobil-Ladesäulen in Senden getroffen. Auch zwei Peugeot iOn gingen nach Senden. Das Autohaus Rüschkamp unterstützt dort seit Jahren den Elektromobilitätstag der Agenda21Senden.

Vor über 20 Jahren verkaufte Rüschkamp diesen CityEL an die Wolfsberg-Apotheke. Vor 10 Jahren stiftete Familie Graute das Pionierfahrzeug dem Sunny-Cani-Team. Mit dem Oldtimer eskortierte jetzt Bernd Lieneweg Thore Schölermann bei der Einfahrt auf den Hof der Burg Vischering. Das Elektrofahrzeug wird im Rahmen des Agenda21-Projekts am Gymnasium Canisianums von Rüschkamp gefördert.

Neben dem Verkauf des Peugeot iOn, des Peugeot Partner und des Opel Ampera-e betreibt das e-Autohaus Rüschkamp jetzt auch Handel mit dem Streetscooter. Demnächst liefern wir auch noch den e.go Drive aus Aachen als kleines, bezahlbares Kurzstreckenfahrzeug. Bei enomo können Sie die Autos bestellen, ebenso die Ladetechnik und Ihren persönlichen Energiewandler und-speicher.

Und immer dran denken: die Energie ist kostenlos,                                              Sonne und Wind schicken keine Rechnung!

10. Euregio-Tour 2018 in Aachen – Rüschkamp-Kunden waren dabei

Mit ihrem Ampera-e aus dem Hause Rüschkamp nahmen Karina Mildner und Sven Hoffmann an der Rallye teil.

Eine der großen und seit zwei Jahrzehnten alle zwei Jahre stattfindenden Rallyes für Elektrofahrzeuge ist die Aachener Euregiotour der V.E.R.A. (Verein  der Elektromobilfreunde in der Region Aachen e. V.). Zur 10. Jubiläumstour machten sich am vergangenen Wochenende auch unsere Kunden Karina Mildner und Sven Hoffmann  auf den Weg nach Aachen. Die Ausfahrt am Samstag mit etwa 40 älteren und neuen Elektroautos führte zu vier Stationen.

Erster Zielpunkt war auf dem Campus der RWTH Aachen die e.GO Mobile AG. Hier wurde u.a. der Streetscooter zur Serienreife gebracht. Im Showroom  konnten der neu entwickelte e-GO Life, ein viersitziger Kleinwagen, und der e.GO Mover, ein elektrisch angetriebener Kleinbus, besichtigt werden.

e.GO Life, Kleinwagen mit 4 Sitzplätzen, ab 15.900 Euro, Batterie inbegriffen.
Danach ging es auf die Teststrecke vom ATC ( Aldenhoven Testing Center) mit Steilkurven, Rüttelstrecken, Wasserstrecke und Steigungen bis zu 30% und mehr. Das Testen der eigenen Fahrzeuge, besonders in den Steilkurven und auf der „Rutschbahn“, machte den Teilnehmern viel Freude.

In der nassen Steilkurve verfolgen Sven Hoffmann und seine drei Begleiter eins der drei Solarfahrzeuge der Bochumer Hochschule. Die Hochschule ist ein ehemaliger Projektpartner vom Autohaus Rüschkamp und war auf der Euregio-Tour erstmalig mit drei Solarcars vertreten.

Das kann Leben retten. Dank ABS und ESP rutschte der mit vier Personen besetzte Amper-e auf den nassen Fliesen bei durchgetretener Fußbremse bis zum Ende der Teststrecke absolut geradeaus.

Schließlich führte die Tour noch zur e-mobil 2018 am Rursee. Neben dem Ampera-e von Mildner/Hoffmann konnte man in der zahlreichen Schar der präsentierten Autos auch noch den Ampera-e der STAWAG bewundern.

Bei der e-mobil 2018 war die Flotte der STAWAG präsent. Auch hier fand der kleine Wagen mit der großen Reichweite reichlich Beachtung.

Zwei Ampera-e auf der Tour de Ruhr 2017

Die Teilnehmer der 26. Tour de Ruhr.                                                                                          Panoramafoto: Martin Behrs

Auf der 26. Tour de Ruhr beherrschten Serienautos das Bild. Während in den früheren Jahren Bastel- und Pionierfahrzeuge in der Szene dominierten, zeigt sich jetzt ganz deutlich, dass die Elektromobilität in der Alltagsrealität angekommen ist.

Der Ampera-e ist im Basislager der Tour de Ruhr, der Ökologiestation Bergkamen, angekommen und wird allseits bewundert und von vielen Teilnehmern Probe gefahren.

Das erste allgemeine Laden war in Lünen angesagt. Die Firma EBG Compleo hat auch für Rüschkamp Ladestationen geliefert.

Das Autohaus Rüschkamp war von Anfang an bei  den Ruhr-Touren der Dortmunder ISOR (Initiative Solarmobil-Ruhrgebiet) dabei. Vor sechs Jahren stellte Rüschkamp mit dem Peugeot iOn zum ersten Mal das Auto eines Großserienherstellers zur Verfügung.

Haus Opherdicke in Holzwickede war eins der Ziele der Rundfahrt.

2017 wurde nun mit dem Opel Ampera-e ein Serienfahrzeug gezeigt, das auch hinsichtlich der Reichweite (bis zu 520 km) als Erstfahrzeug ernst zu nehmen ist.

In Iserlohn-Drüpplingsen  bei „Nachhaltig mobil“  von KuN Drüpplingsen war sogar noch ein zweiter Ampera-e angereist.

Probefahrten mit dem Ampera-e sind ab sofort möglich

Dirk Havermeier und Joan Hendrik Rüschkamp starten zur Probefahrt.

Endlich ist  nun beim Autohaus Rüschkamp ein Ampera-e eingetroffen. Joan Hendrik Rüschkamp, Mitgesellschafter der Traditionsfirma, ist seit ca. 30 Jahren überzeugter E-Auto-Pionier und freut sich, mit dem neuen Ampera-e jetzt ein rein Batterie-elektrisch angetriebenes Auto von Opel im Angebot zu haben. Hatte der Ur-Ampera noch einen Benzinmotor als Range-Extender an Bord, hat der neue nun nur noch einen Elektromotor und eine viel größere Batterie, die dem Auto eine Normreichweite von 520 km ermöglicht, was in einem Auto dieser Größenordnung und Preisklasse eine kleine Sensation ist.

Die Freude ist Dirk Havermeier anzusehen, gleich geht es los.

Dass Rüschkamp dieses Auto gerne vorzeigt, versteht sich von selbst. Dirk Havermeier, schon seit Jahrzehnten in Sachen Umweltpolitik engagiert, war jetzt einer der ersten, der mit ihm eine Spritztour unternehmen durfte. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren, und die Verwirklichung des Traums vom ersten eigenen Elektroauto ist für Dirk Havermeier nunmehr in greifbare Nähe gerückt: das Auto ist auch auf langen Strecken voll alltagstauglich und bezahlbar.

Natürlich wird auch das Laden an einer öffentlichen Ladestation ausprobiert. An dieser Ladesäule ist der Strom kostenlos, das Parken auf vielen Parkplätzen der Stadt ebenso. Ein E-Kennzeichen dient als Nachweis der Berechtigung.

Der Ampera-e kann in der eigenen Garage oder an einer öffentlichen Ladesäule geladen werden, er ist aber auch schnellladefähig mit starkem Gleichstrom nach dem CCS-Standard. Schnellladesäulen dieses Typs findet man immer häufiger an Autobahnraststätten und auf Autohöfen, auch in größeren Städten und Einkaufszentren sind sie zu finden. Die Ladelogistik wird praktisch von Tag zu Tag immer einfacher. Per App werden die Ladestellen gefunden, häufig sind sie derzeit noch kostenlos.

Elektro – Mobilisten aufgepasst – und solche die es werden wollen…….

sollten sich am Dienstag 7. Februar 2017 auf den Weg nach KuN Drüpplingsen machen.

Zielort:   Alte Grundschule Eichelberger Straße 65  im 1.OG, Eingang hintere Giebelseite

Beginn:  19.30              – Bitte Termin über eventuelle Verteiler weitergeben ! –

Vortrag von Henning Bettermann bei KuN über Ladesystemtechnik für Elektrofahrzeuge

Themenpunkte:

1.) Kurzer Überblick zu aktuellen Ladesystemen (Typ 2, Typ 1, Chademo, CCS, Supercharger)

2.) Steuerung des Ladevorgangs bei Wechselstromladung über die Signalader CP

3.) Funktion einer Wallbox / ICCB/EVSE für Wechselstromladung am Beispiel der Ladebox B 3200

Außerdem gibt es Tipps für den Selbstbau und für die Anbindung an die PV – Anlage.

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Wie kann man sein Elektromobil am besten laden ? Die Regeltechnik macht vieles möglich.

Bidirektionales Laden mit einer entsprechenden Power Box wird eine der Fragen an den

Referenten sein und auch die Frage zu möglichen Fahrzeugumbauten zum EAuto. 

Vermutlich lassen sich jedoch bereits heute gebrauchte EAutos viel günstiger erwerben.

Henning Bettermann ist u.a. bei ( ISOR – Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. )  aktiv.

 

Die ehrenamtliche Initiative KULTUR UND NATUR DRÜPPLINGSEN mit dem E-Mobil Team Sauerland

ist auf den Spuren ihrer langjährigen EMobil – Aktivitäten in der Region nun dem wichtigen Thema Ladesystemtechnik

ein Stück näher gekommen. Gerd Hiersemann von KuN und Kai Nehring, der den Kontakt aufbaute,

freuen sich mit Ihnen/Euch auf den interessanten Vortrag.

Weitere KuN Infos auf der Webseite   http://www.kulturundnatur.blogspot.com

Anfragen und Anmeldungen bei           kultur.und.natur@gmx.de  mit Angabe zu Ihrem Elektroauto – Modell.

Selbstverständlich sind Sie auch ohne Anmeldung bei KuN herzlich willkommen.

Elektro – und Plugin Hybridfahrzeug – Interessierte finden sicher  Gleichgesinnte

zum Thema „Alternative Mobilität.“

Mehr Reichweite und bessere Infrastruktur

2017 winkt der Durchbruch für Elektroautos in Deutschland
Durchbruch für die Elektromobilität in Deutschland: Das war bisher mehr Hoffnung als
Realität. Doch das neue Jahr könnte die entscheidenden Impulse bringen. Möglich
machen das der neue Opel Ampera-e und der Bundesverkehrsminister. Erstmals stoßen
sie mit ihren Konzepten tatsächlich in den Bereich der Alltagstauglichkeit vor.

Der Opel Ampera-e kommt in diesem Frühjahr für rund 35000 Euro auf den Markt. Der sportliche Kompaktwagen (204 PS) hat eine realistische Reichweite von rund 400 Kilometern und beschleunigt in sieben Sekunden von null auf 100 kmh

„Interesse an Kaufprämie für Elektroautos immer noch sehr gering.“ So lauteten die Nachrichten
Anfang 2017. Denn ein halbes Jahr nach dem Start der 4000-Euro-Förderprämie für E-Fahrzeuge
wurden erst 9023 Anträge gestellt. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. Erstens gibt es bislang zu wenige erschwingliche Elektroautos mit größerer Reichweite. Zweitens ist die Infrastruktur zum schnellen Aufladen der Autos in Deutschland noch unzureichend. Beides soll sich kurzfristig ändern.
Mit dem Opel Ampera-e kommt ein Fahrzeug auf den Markt, das endlich einige Hundert Kilometer mit einer Batterieladung schafft. Der Kompaktwagen soll rund 35000 Euro kosten und eine realistische Reichweite von rund 400 Kilometern haben.
Das Fahrzeug ist voll alltagstauglich. Für weitere Strecken, beispielsweise Fahrten in den Urlaub,
müssen allerdings auch die Elektroautos der neuen Generation immer mal wieder aufgeladen werden.

Die bislang einzige Schnelladestation im ganzen Münsterland steht an der Weseler Straße in Münster und ist für jedermann rund um die Uhr kostenlos nutzbar

Mehr als 7000 öffentliche Ladepunkte mit einer Kapazität von meist 22 Kilowatt gibt es in Deutschland bereits. Damit der Ladevorgang aber in einer oder gar einer halben Stunde erledigt werden kann, sind Schnellladestationen mit mindestens 50 Kilowatt nötig. Davon stehen in Deutschland erst gut 200. In NRW sind es 40, davon drei in Dortmund, eine in Münster und eine in Hamm. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat aber angekündigt, dass noch in diesem Jahr 400 Schnelllade-Säulen längs der Autobahnen aufgestellt werden sollen. Sie sollen aussehen wie die Station auf dem Rasthof Rhynern Nord an der A 2 bei Hamm. Es ist die erste und bisher einzige dieser Art im Ruhrgebiet.

Unsere Zeitung bat das Verkehrsministerium um konkrete Daten zu diesem Plan.

Aus der Antwort ergeben sich folgende Informationen:
1. Ist das Ziel von 400 Schnellladestationen an den Bundesautobahnen bis Ende des Jahres
realistisch?
An dem Ziel, bis Ende 2017 alle rund 400 von der Autobahn Tank & Rast GmbH betriebenen
Rastanlagen mit modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auszurüsten, wird festgehalten.
2. Wo werden die Stationen aufgestellt, wo stehen sie schon? Gibt es eine Liste und eine
Reihenfolge?
Für das geplante dichte Netz von Schnellladeinfrastruktur auf Bundesautobahnen sollen alle rund 430
bewirtschafteten Rastanlagen mit Schnellladesäulen ausgestattet werden. Eine Übersicht zu den bereits
bestehenden Schnellladesäulen gibt es auf der Homepage von Tank & Rast. Der weitere Ausbau
erfolgt entlang von Korridoren mit dem höchsten Ladebedarf. Das Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur (BMVI) hat auch allen weiteren Konzessionsinhabern von
Autobahnraststätten Unterstützung zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf den
Bundesautobahnen angeboten. Die Gespräche hierzu laufen.
3. Wie werden die Stationen ausgestattet sein? Werden sie alle so aussehen, wie die bereits funktionierende an der A2 in Hamm?

So wie diese Station an der A2 auf dem Rasthof Rhynern Nord in Hamm sehen alle 400 Schnellladesäulen aus, die in diesem Jahr an den deutschen Autobahnen errichtet werden – Sie sind zunächst für jedermann kostenlos

Technisch entsprechen die Schnellladesäulen, die Tank & Rast zurzeit errichtet, der Anlage in Hamm (Dabei handelt es sich um sogenannte Multi-Charger, die über drei Ladeabgänge verfügen, zweimal DC (Gleichstrom) mit 50 Kilowatt (CHAdeMO- und CCS-Stecker) und einmal AC (Wechselstrom) mit 42 Kilowatt (Typ2-Stecker). Damit befinden sie sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Alle Elektrofahrzeuge können geladen werden. Ermöglicht wird damit eine durchschnittliche Ladedauer von 20 bis 30 Minuten. Die genaue Ladezeit ist vom jeweiligen Fahrzeugtyp, dem Zustand der Batterie und der Außentemperatur abhängig. Für eine Weiterentwicklung der Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge wird vorgesorgt.
4. Können mehrere Autos an einer Schnellladestation gleichzeitig laden?
Ja, an den von Tank & Rast errichteten Schnellladesäulen können Fahrzeuge gleichzeitig am
Wechselstromanschluss und an einem der Gleichstromanschlüsse laden.
5. Wie soll es danach mit dem Ausbau weitergehen?
Die 400 Schnellladestationen sind nur der Anfang. Für sie werden rund zwölf Millionen Euro
investiert. Das langfristige Ziel sind aber 5.000 solcher Stationen in allen Metropolen und entlang der Bundesfernstraßen. Dafür stellt das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur Elektromobilität“ des BMVI 200 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 100 Millionen gibt es für den Ausbau öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur mit rund 10.000 Ladestationen. Mögliche Standorte von Ladesäulen sind Tankstellen und Autohöfe an Hauptverkehrsachsen, Shopping- und Einkaufszentren, Sportzentren, Carsharing-Stationen sowie Bahnhöfe, Flughäfen und Messezentren. Unterstützt werden sowohl private Investoren als auch Städte und Gemeinden.

Eine Übersicht über die bisher bestehenden Schnellladesäulen an Bundesautobahnen auf folgender Homepage: http://tank.rast.de/emobility/

Einige Infos zum Vergleich:
1. Derzeit existieren in Deutschland rund 14.500 Tankstellen für Autos mit Verbrennungsmotor. Den Höchststand gab es im Jahr 1970 mit rund 46.000 Tankstellen. Seitdem fällt die Zahl kontinuierlich. Dagegen stieg die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektroautos auf mittlerweile über 7000 an rund 3000 Stationen. Täglich werden es mehr.
2. Eine Schnellladestation für Elektroautos kostet rund 30.000 Euro. Dagegen kostete die eine kürzlich in Münster eröffnete Wasserstoff-Tankstelle über drei Millionen Euro.
3. In Münster und in Hamm gibt es bislang je eine Schnelladestation. Beide sind rund um die Uhr für jedermann kostenlos nutzbar. In Hamm ist es der Prototyp für alle künftigen Schnellladesäulen der Tank & Rast GmbH an deutschen Autobahnen mit kompletter Technik für alle Elektroautos. In Münster steht eine Station mit CCS-Standard an der Weseler Straße.
4. In Dortmund gibt es bislang drei Schnellladesäulen. Eine mit dem CCS-Standard steht in Hörde und ist tagsüber für jedermann kostenlos nutzbar. Die beiden anderen werden vom RWE-Nachfolger Innogy betrieben. Sie stehen am Königswall 15 sowie am Rheinlanddamm 99, sind rund um die Uhr zugänglich und können mit dem Smartphone per SMS oder Kundennummer freigeschaltet werden.

Matthias Münch

Mit Solarstrom zur Arbeit – mit Windstrom zurück

Lehrerin fährt täglich im Elektroauto voll selbst erzeugter
Energie von Lüdinghausen zu ihrer Schule nach Unna

Lüdinghausen/Unna. Mit Sonnenstrom morgens 50 Kilometer zur Arbeit. Mit Windenergie
nachmittags zurück nach Hause. So macht es die Lüdinghausener Lehrerin Christiane
Middrup-Petrausch im Sommer wie im Winter. Tagtäglich. Ohne Probleme. Sie unterrichtet
an der Peter-Weiss-Gesamtschule in Unna. Ihr fahrbarer Untersatz ist ein Opel Ampera. Ein
Elektroauto mit zusätzlichem kleinen Benzingenerator, der die Akkus wieder füllt, wenn sie
während der Fahrt zur Neige gehen.
Seit gut einem Jahr setzen Christiane Middrup-Petrausch und ihr Mann Amandus Petrausch,
Ingenieur für Biomedizintechnik, auf saubere Energie für Haus und Auto. Die Nordkirchener
Solarfirma Stiens installierte ihnen eine Photovoltaikanlage auf Dach und Garage ihres
Einfamilienhauses an der Königsberger Straße. Das damals zwei Jahre alte Elektrofahrzeug
kauften sie bei der Firma Rüschkamp in Lüdinghausen.
Die 16 Kilowattstunden fassende Batterie des Ampera reicht für die 50 Kilometer bis zur
Schule in Unna. Dort muss sie wieder gefüllt werden. Das ist möglich dank des guten Willens
aller Beteiligten. Als Christiane Middrup-Petrausch mit dem Wunsch nach einer Ladestation
samt Parkplatz für das Elektroauto an ihre Schulleitung herantrat, traf sie auf offene Ohren.
Auch die Schulverwaltung der Stadt Unna spielte mit und genehmigte die zeitweise Nutzung
eines Lehrerparkplatzes speziell für Elektroautos. Die Stadtwerke Unna installierten die
Ladesäule, die mit Ökostrom gespeist wird.
Blieb nur noch die Frage nach der Bezahlung des Autostroms. Auch dafür hatten die
Stadtwerke eine Lösung, die ihr Abteilungsleiter Produktentwicklung Thomas Weigel
erläutert: „Wir nahmen Kontakt zur Firma ubitricity auf. Und die lieferte ein intelligentes
Ladekabel mit mobilem Stromzähler, das den Verbrauch exakt abrechnet.“ Das Berliner
Unternehmen ist ein Startup, das Ideen und Komponenten zur Elektromobilität entwickelt,
zum Beispiel die einfache Nutzung von Straßenlaternen als Ladestationen.
Nun erhält die Lehrerin monatlich eine Stromrechnung von den Stadtwerken. Sie bezahlt 30
Cent pro Kilowattstunde – etwas mehr als für den Haushaltsstrom in Lüdinghausen. Denn der
wird trotz der Solaranlage auf dem Dach immer noch benötigt, weil die Sonne nicht rund um
die Uhr scheint. Umgekehrt liefern die Kollektoren jede Menge Energie, wenn niemand zu
Hause ist. Der überschüssige Strom wird ins RWE-Netz eingespeist und mit lediglich 12 Cent
pro Kilowattstunde vergütet. Das ist eigentlich nicht Sinn der Sache.
Deshalb bekommt die Familie Petrausch nun eine große Batterie der Marke Tesla. Dieser
Speicherblock des kalifornischen Elektroauto-Pioniers ist mit einer Steuerung ausgerüstet, die
die gewünschten Prioritäten setzt, wie Amandus Petrausch erklärt: „Zunächst wird das Auto
voll geladen. Dann wird das Haus versorgt. Erst wenn dann noch Strom übrig ist, fließt er ins
Netz.“
Für den Ingenieur Petrausch ist das Ganze nicht nur spannende Technik. Es rechnet sich auch
trotz des relativ hohen Kaufpreises für das Elektroauto: „Wir fahren mit dem Ampera rund
28000 Kilometer im Jahr, davon 25000 rein elektrisch.“ Nur auf langen Strecken ohne
Zwischenstopp brauchen sie Benzin. Mit vollem Tank und vollen Akkus schafft der Wagen
500 Kilometer. „Zur Schule und zurück fährt meine Frau 20000 Kilometer im Jahr“, so
Amandus Petrausch. Durch diese weite Strecke amortisiere sich das Auto im Laufe der Zeit.
Die Verbrauchskosten seien deutlich geringer. Selbst im Vergleich zu einem sparsamen
Benzin- oder Dieselfahrzeug. Hinzu kommen Einsparungen bei Wartung und Reparaturen.
Ein E-Auto, weiß der Ingenieur, hat kein Getriebe und überhaupt viel weniger bewegliche
Teile. Auch die Bremsen verschleißen kaum. „Und die Elektromotoren, die ich kenne, die
halten ewig.“
Für Christiane Middrup-Petrausch spielt die Technik eine untergeordnete Rolle. Die
ökologischen Vorteile elektrischer Mobilität sind ihr wichtig. Ansonsten braucht sie ein
zuverlässiges und komfortables Gefährt. Und den Vergnügungsfaktor nimmt sie gerne mit,
wenn sie andere Autos an jeder Ampel oder Steigung lautlos hinter sich lässt: „Der Wagen ist
so leise und so spritzig. Es macht einfach viel Spaß.“

Ampera der Familie Petrausch an der Ladesäule vor der Schule

Ampera der Familie Petrausch an der Ladesäule vor der Schule

Matthias Münch

Bei der 25. Tour de Ruhr beteiligte sich Arne Grahl für das Autohaus Rüschkamp mit einem silbernen Opel Ampera.

Vor 27 Jahren ließ sich Joan Hendrik Rüschkamp von der Idee der Elektromobilität infizieren. Seitdem hat ihn das Thema nicht mehr losgelassen. Vor 26 Jahren wurde er Mitglied der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet (ISOR) und nahm an den ersten Touren mit einem City EL teil. Es folgten unterschiedliche Fahrzeuge bei allen Touren, das Autohaus Rüschkamp ist Förderer der ISOR  seit über einem Viertel Jahrhundert.

Wie der Zufall wollte, stand neben dem Ampera von Rüschkamp ein CityEL-Youngtimer des Typs, der Rüschkamps erstes Elektrofahrzeuig war. Das Foto zeigt also 25 Jahre Elektroautogeschichte im Autohaus Rüschkamp.

Wie es der Zufall wollte, stand in Witten neben dem Ampera von Rüschkamp ein CityEL-Youngtimer des Typs, der Rüschkamps erstes Elektrofahrzeuig war. Das Foto zeigt also 25 Jahre Elektroautogeschichte im Autohaus Rüschkamp.

Bei der 25. Tour de Ruhr beteiligte sich Arne Grahl für das Autohaus Rüschkamp mit einem silbernen Ampera.

Arne Grahl in einem Gespräch mit einem Interessenten.

Arne Grahl in einem Gespräch mit einem Interessenten. Das Auto kann man sofort erwerben.

Gesellschafter Joan Hendrik Rüschkamp und Betriebsleiter André Grünke beteiligten sich in den 1990er Jahren mit diesem MiniEL-Cabrio an den ersten Touren.

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp. Foto: Matthias Münch

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp. Foto: Matthias Münch

Diesen gebrauchten Ampera von 2014 können Sie übrigens erwerben. Schauen Sie nach unseren Gebrauchtwagen.

Diesen gebrauchten Ampera von 2013 können Sie günstig erwerben. Schauen Sie nach unseren Gebrauchtwagen. Die Farbe silber ist übrigens eine echte Besonderheit. Und der Range Extender löst das Reichweiten-Problem auf bestechend harmonische Weise. Probieren Sie es aus!

 

Die kleinen Freuden eines Elektrofahrers – starten Sie elektrisch ins neue Jahr!

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Opel Ampera mit Range Extender                                                                                                                                Foto: JHR

Ein echter E-nthusiast hat Freude, wenn er ein Range-Extender-Fahrzeug ohne Benzinverbrauch fahren kann. Und das bei 3 Grad Celsius!

Oder wenn er für seinen Batterie-elektrischen Wagen genau da Strom bekommt, wo er ihn gebrauchen kann.

Tiefgarage, mitten unter Münster

Tiefgarage, mitten unter Münster                                                                                                            Foto: Nele Rüschkamp

Ladesäule der Stadtwerke Münster

Ladesäule der Stadtwerke Münster (Video: rechts klicken) Kurzfilm: Nele Rüschkamp

Hier geht´s zum Kurzvideo: MS Tiefgarage

Immer wieder ein gutes Gefühl, wenn die Batterien voll sind.

 

 

 

Oder wenn er kostenlos parken und laden darf und jetzt auch wieder kann, wie hier in Lüdinghausen.

Amandus Petrausch vor der Elektro-Ladesäule. Über die Feiertage saft- und kraftlos, so die WN am 4.1.2016, im neuen Jahr funktioniert die E-Tankstelle wieder! (siehe unten)

Amandus Petrausch vor der Elektro-Ladesäule. Über die Feiertage saft- und kraftlos, so titelten die WN am 4.1.2016, jetzt funktioniert die E-Tankstelle wieder! (siehe unten)                                                    Foto: Werner Storksberger, WN

Zehn Tage war die Säule krank, nun läuft sie wieder, Gott sei Dank!

Zehn Tage war die Säule krank, nun läuft sie wieder, Gott sei Dank! Foto: Axel Heitbrink, EBG

Wenn Sie auch Freude an den kleinen Herausforderungen des Alltags haben, starten Sie ins neue Jahr mit einem Elektroauto. Von Rüschkamp. Wir helfen Ihnen gern. Fragen Sie uns.

Ihr E-Team im Autohaus Rüschkamp

E-Autos in Selm: Autohaus Rüschkamp: Vorreiter der Elektromobilität

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.  Foto: Matthias Münch

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.                  Foto: Matthias Münch

Ruhrnachrichten, Selm, 1. Januar 2016, von Matthias Münch

Joan Hendrik Rüschkamp ist ein Pionier der Elektromobilität. Noch vor zehn Jahren wurde ein solches Engagement in der KFZ-Branche als etwas exotisch belächelt. Doch mittlerweile bieten alle großen Autohersteller über zwanzig verschiedene elektrische Modelle an. Und jedes Jahr werden es mehr.

Weiterlesen in den Ruhrnachrichten.