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Nie wieder tanken. Ein Testbericht über den Ampera-e im Focus.

Foto: Focus

Der Opel Ampera-e kostet nicht mal die Hälfte eines Tesla, kommt aber fast so weit. Auch Leistung und Platzangebot stimmen, bei der Lenkung gibt es Nachholbedarf. FOCUS Online hat Opels Stromer-Hoffnung getestet.

Testbericht

Nichts geht über das eigene Urteil. Machen Sie selbst eine Probefahrt. Oder leihen Sie sich den Ampera-e mal für ein Wochenende oder eine Woche. Bei uns. Wir machen das möglich.

Elektroautos früher, heute und in Zukunft – Interview mit Manuel Dobratz

Manuel Dobratz, Elektroautoexperte aus Drensteinfurt                                                                    Fotos: Matthias Münch

Seit wann gibt es Elektroautos? Welche Bedeutung haben sie heute? Wie sieht die Zukunft aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Drensteinfurter Manuel Dobratz schon seit Jahren. Der gelernte Informatiker ist so tief und umfassend in die Materie eingestiegen wie wenige andere. Zuletzt hielt er Vorträge zur Elektromobilität in der Alten Post in Drensteinfurt, bei der Volkshochschule in Ahlen und beim Heimatverein in Walstedde. Weitere Vorträge bei Volkshochschulen im Münsterland und im Ruhrgebiet sind terminiert. Das Interview mit ihm führte Matthias Münch.

  1. Herr Dobratz, in Ihren Referaten berichten Sie, dass E-Mobile schon vor Autos mit Verbrennungsmotor über die Straßen rollten. Wie war das damals?

Dobratz: Es wird angenommen, dass um 1835 ein schottischer Erfinder Namens Robert Anderson das erste Elektrofahrzeug entwickelte. Das war also 50 Jahre vor Carl Benz 1885. Bis ca. 1920 waren mehr E-Autos auf den Straßen als Benziner. Der Diesel-Pkw kam erst 1937, also vergleichsweise spät. Lademöglichkeiten für E-Autos waren damals ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Als 1899 erstmals ein E-Auto die 100 km/h Marke knackte, schien es  klar, dass sich diese Technologie durchsetzen würde. Erst durch die Erfindung des elektrischen Starters konnte der Benziner in Sachen Nutzbarkeit aufholen. Das Ankurbeln von Hand war aufwendig und nicht ungefährlich. Also half ein Elektromotor (Anlasser) dem Benziner zum Durchbruch. Das ist wohl die größte Ironie in der Geschichte des Automobils. Aber die Zeiten ändern sich gerade wieder zugunsten des E-Autos.

  1. Welche Vor- und Nachteile hat das Elektroauto gegenüber Benzinern und Dieselfahrzeugen?

Dobratz: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren produzieren schädliche Abgase. Die verbreitet das Auto dort, wo es fährt. So sind die Menschen diesen Schadstoffen direkt ausgesetzt. Hinzu kommt der große Nachteil, dass der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren sehr klein ist, meist unter 20 Prozent. Der Elektromotor hingegen hat einen Wirkungsgrad von über 90  Prozent. Damit wird fast die gesamte Energie in Vortrieb umgesetzt. Beim Verbrenner ist es  nicht mal ein Fünftel. Das Argument, dass E-Autos auch Abgase hätten, diese aber am Schornstein des Kohlekraftwerkes entstehen, ist nur zum Teil richtig. Denn zum einen braucht ein E-Auto wesentlich weniger Energie als ein Verbrenner  und hat deshalb auch weniger Abgase. Und zum anderen kommt der Strom nur zu einem Teil aus Kohlekraftwerken. Im Übrigen kann auch komplett mit Ökostrom gefahren werden. Das ist die beste Lösung. Dann ist da noch der Krach, der durch den Verbrennungsmotor entsteht. Auch Straßenlärm ist gesundheitsschädlich. E-Autos sind leise und haben ein sehr ruhiges Fahrverhalten.

  1. Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung der Elektromobilität weltweit, in Deutschland und vor Ort?

Dobratz: Aktuell tut sich was. Man kann sehen, dass die etablierten Autokonzerne mehr und mehr E-Autos anbieten. Hinzu kommen einige StartUps wie „sonomotors“ aus München. Generell zeigt sich, dass die  Elektromobilität zunimmt, weltweit aber auch regional. Führend ist Norwegen, aber auch China und die USA sind sehr weit. Deutschland ist  hinten in der Rangliste bezogen auf die Neuzulassungen. Das kann sich aber schnell ändern. Auch deutsche Unternehmen können gute Elektroautos bauen. Sogar die Post ist mit ihrem Tochterunternehmen Streetscooter nun unter den E-Autobauern. Sie will ihren kompletten Fuhrpark auf  Strom umstellen. „Die Firma sonomotors aus München hat sogar ein Solarauto entwickelt, das zu seiner 250 km langen Reichweite zusätzlich bis zu 30 km nur mit Strom aus seinen Solarzellen fährt.“  Die Auslieferung startet 2019.

  1. Wie gut ist die Ladeinfrastruktur für E-Autos in den umliegenden Großstädten Hamm und Münster ausgebaut?

Dobratz: Für eine Großstadt wie Hamm ist die  einzige Ladesäule im Zentrum viel zu wenig. Und die steht auch noch in der Tiefgarage am Bahnhof und ist am Wochenende nicht erreichbar. In Münster gibt es rund zwei Dutzend Ladesäulen, die teilweise in den teuren Parkhäusern stehen und schon oft blockiert sind. Auch hier gibt es großen Nachholbedarf, um auf ein vielfach höheres Niveau wie in Städten wie Dortmund oder Düsseldorf zu kommen.

5.  Was können die Kommunalpolitik und die örtliche Wirtschaft in Sachen E-Mobilität tun?

Dobratz: Die Sache kann durch die kommunalen Verkehrsbetriebe gefördert werden, indem sie den Busverkehr auf E-Antrieb umstellen. Das machen immer mehr Städte und Gemeinden. Das lohnt sich gesundheitlich und auch wirtschaftlich, weil der Betrieb deutlich günstiger ist. Nach einiger Zeit amortisiert sich die teurere Anschaffung wegen geringerer Energie- und Wartungskosten. Außerdem sollten mehr Ladesäulen aufgestellt und das Bezahlsystem vereinfacht werden. Da besteht noch großer  Handlungsbedarf. Es ist ebenfalls möglich, dass  eine Gemeinde Elektroautos auf Busspuren erlaubt oder freies Parken für sie ermöglicht. Das sieht das Elektromobilitätsgesetz des Bundes ausdrücklich vor, wenn das Auto ein „E“ am  Ende des Nummernschildes hat.

Zur Info: Die Zulassungszahlen von reinen Elektroautos steigen momentan weltweit rasant an. In Deutschland haben sie sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 12363 auf 25056 mehr als  verdoppelt. Im laufenden Jahr setzt sich der Trend beschleunigt fort. Die Lieferzeiten liegen, je nach Modell, derzeit zwischen vier Monaten und einem Jahr.

Der Experte Manuel Dobratz beim Laden eines Elektroautos an einer E-Tankstelle in Drensteinfurt.

 

Opel Ampera-e bei Rüschkamp jetzt im eleganten Weiß

Ampera-e auf Wunsch in weiß.

Eine hauchdünne Folie macht’s möglich. Ampera-e jetzt weiß! Kundenwünsche werden erfüllt.

Opel Ampera-e

Der neue Opel Ampera e begeistert mit einer enormen Reichweite von mehr als 500 km.

Bei dem Ampera-e handelt es sich um einen vollwertigen 5-Sitzer, der eine gute Raumausnutzung bietet. Das Kofferraumvolumen ist mit 381 Litern (als 5-Sitzer) sehr geräumig.

Die „First Edition“ ist bereits ausverkauft, jetzt kommt die gleichwertige Ausstattungsreihe „Ultimate“, die wir Ihnen hier anbieten können.

Fahrzeugdaten:

  • Elektroantrieb (150 kW / 204 PS)
  • 360 Nm aus dem Stand direkt verfügbar
  • Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h (abgeregelt)
  • 0 – 100km/h in 7,3 Sekunden
  • 60 kWh (Lithium-Ionen- Batterie) / 400 Volt / 288 Zellen
  • Garantie 8 Jahre oder 160.000km auf die Antriebseinheit
  • Reichweite: 520 km nach (NEFZ). Eine Reichweite von 350 km auch im Winter ist realistisch – von enomo getestet.

Serienausstattung Opel Ampera-e:

  • Bi-Xenon Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent
  • LED Tagfahrlicht und LED Rückleuchten
  • 17″ Leichtmetallfelgen
  • 10,2 IntelliLINK-e Touchscreen- Farbdisplay
  • Opel OnStar
  • Klimaautomatik
  • „Keyless Open“
  • Einparkhilfe vorne und hinten
  • Schnelllademöglichkeit Gleichstrom, (DC) bis zu 50kW
  • Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung
  • Spurhalte-Assistent
  • Ladekabel

Folgende Ausstattungsdetails bringt die Ausstattungsreihe „Ultimate“ mit:

  • Lederausstattung
  • Sitz und Lenkradheizung
  • Bose Soundsystem
  • Rückfahrkamera
  • Spurwechsel-Assistent
  • Rückfahr-Assistent
  • Toter Winkel-Warner
  • Automatischer Parkassistent
  • Metallic-Lackierung Onyx schwarz
  • Wunsch-Farbe als Folierung gegen Aufpreis möglich

Der Preis beinhaltet bereits die Hersteller- und BAFA-Prämie sowie Überführungskosten.

Stellen Sie eine Finanzierungsanfrage an die GLS Bank

Lieferzeit auf Anfrage.

Für Ihre Wunschkonfiguration wenden Sie sich bitte direkt an Cornelia Raesfeld bei uns im Haus.

 

 

Ampera mit Range Extender, e-Pionier-Ausführung, jetzt günstig

Bei Interesse am Opel Ampera  wenden Sie sich bitte an unseren Autoverkäufer Christoph Wacker.

Wir verkaufen jetzt einen  Ur-Ampera, also den mit  Range Extender Generator-Motor. Mit ihm gibt es kein Reichweiten-Problem, solange der Benzintank voll ist. Man kann ihn aber auch bis zu 80 km rein elektrisch fahren. Als ePIonier Edition hat das Fahrzeug von 4.2012 eine Super-Ausstattung, z.B. Ledersitze und eine Bose-Anlage.

Näheres in unserem FahrzeugExposé:

Opel Ampera – Franz Rüschkamp GmbH & Co. KG Selm(1)

Elektroautos und PV-Anlagen als Gesamtkonzept: Interessante Veranstaltung der Energieagentur NRW in Dortmund

elektromobilitaet_photovoltaik_und_speicher

Logo des Projekts

VERANSTALTUNG | 22.02.2018 | DORTMUND

Elektromobilität, Photovoltaik und Speicher

Wie kommt die Energie auf unsere Straßen?

Es gilt aufzuzeigen, dass in der Kombination der Photovoltaik mit Elektromobilität, mobilen wie stationären Speichern viele Möglichkeiten stecken. Dieses Thema aufgreifend, veranstaltet die EnergieAgentur.NRW (Netzwerk Photovoltaik und Netzwerk Brennstoffzelle, Wasserstoff und Elektromobilität) in Verbindung mit weiteren Experten am 22.2.2018 im Autohaus Rüschkamp in Dortmund einen Informationsabend zu Elektromobilität – Photovoltaik – Speicher.

Interessierte Endkunden aus dem privaten und gewerblichen Sektor, die sich für Elektromobilität und Nutzung der erneuerbaren Energien interessieren und informieren wollen, sind herzlich eingeladen.

energieagentur.nrw/…/elektromobilitaet_photovoltaik_und_speicher

Elektromobilität als Beitrag zum Gemeinwohl

Rüschkamp, enomo und die GLS-Bank haben ein gemeinsames Ziel. Als Kaufleute wollen sie an einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Gesellschaft arbeiten. Gemeinsames Mittel zu diesem Zweck ist das umweltfreundliche Elektroauto. Rüschkamp ist in diesem Fall der Händler, enomo stellt die gemeinsame Vermittlungs-Plattform dar, die GLS-Bank ist Kunde und gleichzeitig Promotor für die gemeinsame gute Sache, durch umweltfreundliche Mobilität einen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten.

StreetScsooter demnächst im Leasing bei Rüschkamp

StreetScooterIn vielen Städten sind sie schon unterwegs – die gelben StreetScooter der DHL haben zuletzt das Bild vieler deutscher Städte verändert. Jetzt können auch Unternehmer dabei mitmachen.    Foto: GLS

Seit etlichen Jahren sind das innovative Autohaus Rüschkamp und die  alternative, ganzheitlich ausgerichtete GLS-Bank in Bochum geschäftlich im Feld nachhaltige Wirtschaft miteinander verbunden.

In dieser Kooperation wird ab Dezember 2017 ein StreetScooter über das Autohaus-Rüschkamp zu leasen sein.

Der e-go – ebenfalls in Aachen entwickelt – wird 2018 folgen.

Das Foto findet sich bei electrive.net.

Sauber unterwegs – die GLS-Bank in Bochum betreibt jetzt einen E-Auto-Pool – Autohaus Rüschkamp ist Partner

StreetScooter, GLS-Bank und Autohaus Rüschkamp im Pool.

In vielen Städten sind Sie schon unterwegs – die gelben StreetScooter der DHL haben zuletzt das Bild vieler deutscher Städte verändert. Jetzt können auch Unternehmer dabei mitmachen.

Deutsche Post DHL, die GLS Bank und der Leasing-Anbieter COMCO haben sich zusammengetan, um die umweltfreundlichen Nutzfahrzeuge für Leasingkunden zugänglich zu machen. Ab sofort sind 500 StreetScooter verfügbar. Die GLS Bank stellt die Finanzierung der Fahrzeuge. „Wir sehen es als unsere Aufgabe Veränderung zu finanzieren“, sagte Vorstandssprecher Thomas Jorberg heute auf der Pressekonferenz. Gemeinsam mit DHL eCommerce & Parcel Vorstand Jürgen Gerdes und Holger Rost, Geschäftsführer von COMCO, stellt er das Projekt vor. Zu einer Rate von 270-300 Euro monatlich können Gewerbekunden die StreetScooter über COMCO leasen.

StreetScooter Work LDer Transporter hat Platz für 4 Kubikmeter. Damit ist er vor allem für Innenstädte geeignet.
Kleinunternehmer und Lieferdienste können emissionsarm und günstig ihre Waren ausliefern. Das Netz der öffentlichen Lademöglichkeiten wächst rasant.  Der öffentlichen Diskussion um Feinstaubbelastung und Luftverschmutzung in deutschen Großstädten wird so eine erste Antwort geliefert. „Wir haben mittlerweile über 3.500 StreetScooter in unserer Flotte. Jeder davon spart uns drei Tonnen CO2-Ausstoß jährlich“, erklärt DHL-Chef Jürgen Gerdes.

Auch GLS Bank Vorstand Dirk Kannacher ist sich sicher, dass Bedarf an elektronischen Alternativen zu klassischen Mobilitätskonzepten besteht:

Elektromobilität ist im Alltag angekommen“.

Damit die Bereitstellung der Fahrzeuge plangemäß durchgeführt werden kann, hat die GLS Bank die finanziellen Voraussetzungen durch einen Kredit gesichert. Erste Anfragen gibt es laut COMCO-Chef Holger Rost bereits. Über die Aussichten des Angebotes gibt er sich optimistisch: „Drei bis vier Monate, dann ist der Hof leer“.

StreetScooter mieten!  Die GLS Bank hat im Rahmen der Kooperation einen StreetScooter Work L für ihre Flotte übernommen. Dieser steht ab sofort zur Miete bereit. Bei Interesse schreibt uns: fahrzeugpool@gls.de

Fotos: Stephan Münnich/GLS Bank

Nachhaltige Mobilität erleben!

Die RUHRGEBIET DMC hat sich mit Ihrer Initiative E-METROPOLE.RUHR zum Ziel gesetzt, das Ruhrgebiet zur Vorzeigeregion für E-Mobilität in Deutschland und Europa zu machen.

Das ehrgeizige Projekt plant während der Messe unter anderem Testfahrten mit Elektrofahrzeugen – darunter neben Autos auch E-Bikes, Segways, E-Rollatoren und Elektro-Rennwagen der Formula Student. Die E-Boxen Gasse befindet sich auf dem Außengelände am Eingang der Halle 2.

Die dafür entwickelte Strecke thematisiert gewissermaßen die Zukunft der Fortbewegung – ein Thema, das auch in einer Talkrunde am Messesamstag (9.9.) um 15 Uhr auf der Bühne in der Halle 3A wieder aufgegriffen werden soll.

Teilnehmer der Runde sind:

  • Dr. Jan Fritz Rettberg, Head of Innovation Management des Institutes für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund
  • Joan Hendrik Rüschkamp, Inhaber des Autohaus Rüschkamp
  • Dr. Oliver Neuhoff, Projektmanager Mobilität & Verkehr der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH
  • Prof. Dr.-Ing. Jens Paetzold, Hochschule Ruhr West
  • Uwe Nehrkorn, Mobilitätsexperte GLS Gemeinschaftsbank eG