Ziel ist eine Mobilitätswende – GLS-Bank als Kunde und Partner

Partner und Kunde vom Autohaus Rüschkamp und von enomo ist die GLS-Bank. Angefangen hat die Kooperation mit der Lieferung von mehreren Peugeot iOn und einem Ampera mit Range Extender. Jetzt kamen die neuen Opel-Ampera-e und Streetscooter hinzu.

Mit dem gemeinsamen Partner EBG Compleo entwickelte die GLS-Bank das Bezahlsystem Giro-e mit der Girocard in speziell dafür entwickelten Ladesäulen (11/22 kW) und Triple-Schnellladesäulen (~50 kW). An diesen Ladesäulen kann man das Laden und Bezahlen durch Davorhalten einer Girocard mit dem Funksymbol erledigen. So einfach war Stromtanken noch nie.

Die GLS-Bank schreibt dazu:

Einfach Bezahlen mit Giro-e

GLS StreetScooter
GLS Vorstand Dirk Kannacher mit StreetScooter

Konkret arbeitet die GLS Bank zurzeit intensiv daran, im ganzen Bundesgebiet an E-Ladesäulen einfaches Bezahlen mit der kontaktlosen GiroCard anzubieten: Karte vorhalten, laden, fertig. Giro-e heißt die Bezahl-Software, die das möglich macht. An unserem Standort in Bochum haben wir sie schon erfolgreich getestet. Vor kurzem hat in Warendorf der erste GLS Kunde eine Schnell-Ladesäule (DC) mit Giro-e in Betrieb genommen. Weitere werden in den nächsten Wochen bundesweit folgen – so soll es möglichst schnell weitergehen.

Christoph Hülsdünker, GLS Mobilitätsreferent
Christoph Hülsdünker, GLS Mobilitätsreferent

„Batteriebetriebene Autos sind ein Teil der Lösung. Und irgendwo müssen sie aufgeladen werden“, erklärt Christof Hülsdünker, Mobilitätsreferent bei der GLS Bank. Nur die Lademöglichkeiten fehlen häufig. Mittlerweile kommt auf neun E-Autos eine Ladesäule, allerdings ist in den Städten die Dichte deutlich höher als auf dem Land. Kompliziert ist zudem das Bezahlen. In der Regel schließen die Fahrer*innen eigens einen Vertrag mit dem jeweiligen Betreiber der Ladesäule. Der liefert dafür eine extra „Tankkarte“. „Giro-e macht damit Schluss“, sagt Hülsdünker. „An allen Stationen mit Giro-e kann man den „getankten Strom“ einfach mit der kontaktlosen GiroCard bezahlen.“ Von diesen sind zurzeit 35 Millionen im Umlauf. Nach Umstellung aller Karten auf kontaktlos, wird es zukünftig rund 75 Millionen geben. Mehr barrierefreies Ad-Hoc-Laden, wie es die Ladesäulenverordnung (LSV) verlangt, geht nicht. Beste Voraussetzungen für den Giro-e Ausbau.

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