E-Mobilität in Lüdinghausen und die Cittaslow-Renaissance

Das Bürgernetzwerk stadt4.0 , dem auch die Cittaslow Lüdinghausen angehört, nimmt Stellung

Eine Cittaslow, das ist…

„…eine Stadt, in der Menschen leben, die neugierig auf die wieder gefundene Zeit sind, die reich ist an Plätzen, Theatern, Geschäften, Cafés, Restaurants, Orten voller Geist, ursprünglichen Landschaften, faszinierender Handwerkskunst, wo der Mensch noch das Langsame anerkennt, den Wechsel der Jahreszeiten, die Echtheit der Produkte und die Spontaneität der Bräuche genießt, den Geschmack und die Gesundheit achtet…“    (Quelle: Cittaslow Manifest)

Das leise Gleiten eines Elektroautos und die Idee einer Kleinstadt, die nicht der allgemeinen Hektik unterliegt, wo man nachhaltig, gesund und lebenswert wohnen kann, das brachte den Lüdinghauser Autohändler Joan Hendrik Rüschkamp dazu, sich für diese Idee einzusetzen, so auch jetzt wieder neu:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Jahr 2017 jährt sich zum 10. Mal das Cittaslow-Jubiläum für die Stadt-Lüdinghausen. Wer hat Interesse an einer Cittaslow-Renaissance in LH? Weitere Informationen geben Ihnen gerne Herr Geyer von der Stadtverwaltung in Lüdinghausen und J. Hendrik Rüschkamp.“

Dieser Idee folgend ist das Autohaus Rüschkamp seit Jahrzehnten immer ganz vorne bei den Elektroautos und bei den Ladestellen, die selbstverständlich immer mit Strom aus eigenen regenerativen Quellen gespeist werden:

„Die EU schreibt uns für die nahe Zukunft 86.000 Ladestellen in Deutschland vor. Unsere Politik ist entsetzt und versucht die Zahl auf 45.000 zu drücken. Die vorgebrachten Argumente sehen für mich (Horst Lüning vom Unternehmer-blog) so aus, als stammten sie aus einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Der private Ansatz der Drehstromkiste (Drehstromkiste.de) und die Supercharger der Firma Tesla zeigen dem Markt, wo es lang geht.“

Das Autohaus Rüschkamp betreibt neben anderen Ladesäulen auch in Lüdinghausen (und Selm) solche Drehstromkisten, die eine Dienstleistung von Bürgern für Bürger sind:

„Die Grundidee des Drehstromnetzes ist die gegenseitige Bereitstellung leistungsstarker Stromanschlüsse ohne Voranmeldung. Das bedeutet, dass jeder, der einen Ladehalt nach diesem Konzept zur Verfügung stellt, die Ladehalte des Netzwerkes für seine Fahrziele nutzen kann.

Das gesamte Netz ist nicht-kommerziell, d.h. nicht auf Gewinn ausgerichtet. … Jeder finanziert seinen eigenen Ladehalt, und jeder zahlt für den Strom, den er an anderer Stelle verbraucht.

Der Netzausbau findet besonders schnell statt, da neue Teilnehmer mit ihrem neuen Ladehalt sehr effektiv zum Wachstum beitragen. Im März 2017 gab es schon über 525 Ladehalte im Netzwerk!“

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